Messstellenbetrieb & Energiedaten – strukturell gedacht
metrify schafft die digitale Infrastruktur für skalierbare Portfolios. Ein Vertrag. Eine Plattform. Bundesweit.
Die Zukunft beginnt
im Zählerschrank
Intelligente Messsysteme – auch Smart Meter genannt – sind keine herkömmlichen Stromzähler. Im Kern jedes Systems steht das Smart Meter Gateway – die Kommunikationseinheit, die Messdaten verschlüsselt erfasst und automatisch überträgt. Sie bilden die Infrastruktur für Transparenz, Steuerbarkeit und die neue Energielogik im Mehrfamilienhaus.
Fernauslesbare Verbrauchsdaten im 15-Minuten-Takt
Kommunikation und Abrechnung aus einer Hand
Dynamische Tarife und Steuerung von Wärme, Strom und Ladeinfrastruktur
Datengrundlage für Planung und Reporting auf Portfolio Ebene
Das Problem ist nicht die Technik Es ist die Fragmentierung
Als bundesweiter wettbewerblicher Messstellenbetreiber schaffen wir eine integrierte Mess- und Datenbasis über Ihr gesamtes Portfolio – systemisch statt objektweise, mit einem zentralen Ansprechpartner.
Diverse Messstellenbetreiber
Kein einheitlicher Ansprechpartner — hoher Koordinationsaufwand im Portfolio.
Manuelle Ableseprozesse
Vor-Ort-Termine und Übertragungsfehler verzögern Daten und Prozesse.
Inkonsistente Datenstrukturen
Parallele Submetering-Lösungen ohne Auswertung auf Portfolioebene.
Ein Ansprechpartner – bundesweit
Rollout und Betrieb aus einer Hand — portfolioweit statt objektweise.
Automatisierte Erfassung & Prozesse
Zählerstände werden automatisch erfasst und an Marktpartner übermittelt.
Einheitliche Portfolio-Datenbasis
Verbrauchsdaten zentral verfügbar — für Reporting und operative Steuerung.
Die Lösung:
Digitale Infrastruktur
Statt fragmentierter Strukturen entsteht eine konsistente digitale Infrastruktur über alle Liegenschaften.
Wir statten Ihre Objekte mit Smart Metern aus und verbinden sie zu einer einheitlichen Datenarchitektur —
rechtssicher und portfolioweit skalierbar. Das Ergebnis: ein Portfolio, das messbar, steuerbar und investitionsfähig wird.
Warum jetzt?Der Markt beginnt zu differenzieren
Der regulatorische und wirtschaftliche Druck nimmt zu. Wer heute keine digitale Infrastruktur aufbaut, verliert morgen Steuerungs- und Bewertungsspielraum.
- Der gesetzliche Smart-Meter-Rollout läuft.
- Energie- und CO2-Kosten steigen.
- ESG wird finanzierungs- und bewertungsrelevant.
Unser Vorgehen – wirtschaftlich tragfähig
Wir integrieren Planung, Rollout und Betrieb in einem konsistenten Gesamtmodell – wirtschaftlich tragfähig und operativ entlastend. Prozesse werden standardisiert, Kosten und Komplexität gebündelt. Das Ergebnis skaliert über Ihr gesamtes Portfolio.
Wir analysieren Ihr Portfolio, regulatorische Anforderungen und wirtschaftliche Ziele. Darauf aufbauend definieren wir eine einheitliche Mess- und Datenarchitektur als belastbare Entscheidungsgrundlage.
Wir realisieren die bundesweite Smart Meter Installation mit standardisierten Prozessen und koordinierter Umsetzung - portfolioweit geplant und zentral gesteuert statt isolierter Einzellösungen.
Nach dem Rollout übernehmen wir Marktkommunikation, Datenaggregation und regulatorische Einordnung. So wird die Infrastruktur zur operativen Steuerungs- und Entscheidungsgrundlage auf Portfolioebene.
Anwendungen auf Basis der Infrastruktur
Auf dieser Infrastruktur entstehen unterschiedliche wirtschaftliche und operative Anwendungsebenen.
PV als wirtschaftlicher Hebel auf bestehender Infrastruktur.
- Interner PV-Stromverkauf
- Zusätzlicher Cashflow
- CO₂-Reduktion
Transparente Energiedaten als Grundlage für Bewertung und Finanzierung.
- Automatisierte Erfassung von Verbrauchs- und Emissionsdaten
- Grundlage für ESG-Reporting und Taxonomie-Anforderungen
- Belastbare Datenbasis für Finanzierung und Bewertung
Standardisierte Abrechnung auf Portfolioebene.
- Reduzierung manueller Prozesse
- Skalierbare Abrechnungslogik
- Einheitliche Datenbasis für Reporting
Von Daten zu Marktchancen – flexible Strompreismodelle.
- Vorbereitung auf dynamische Tarife
- Integration steuerbarer Verbrauchseinrichtungen
- Grundlage für zukünftige Flexibilitätsvermarktung
Der Regulatorische Rahmen
Infrastruktur schafft Optionen
Regulatorik definiert die Spielregeln. Komplexe Regulierung muss kein Hindernis sein. Wir integrieren gesetzliche Anforderungen direkt in die Systemarchitektur – rechtssicher und portfoliofähig:
- Eigentümer kann wettbewerblichen MSB beauftragen für eine Smart-Meter-Vollaustattung
- Standardisierte Messstruktur im Gebäude
- Grundlage für digitale Datenaggregation
- Steuerung von Wärmepumpen, Wallboxen & Co. bei Netzengpässen
- Reduzierte Netzentgelte als Ausgleich
- Voraussetzung: intelligente Mess- und Steuerinfrastruktur
- Ziel: Netzstabilität bei wachsender Elektrifizierung
- PV-Anlagen bis 1 MW
- Lokaler Verbrauch ohne Netzdurchleitung
- Mieterstromzuschlag ca. 1,6–2,6 ct/kWh
- Zusätzlich Einspeisevergütung für Überschuss
- Anspruch auf Mieterstromzuschlag nur für PV auf Wohngebäuden
- Kein Zuschlag bei Gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung
- Regelt das Vertragsverhältnis zwischen Anbieter und Mieter
- Koppelungsverbot: kein Bestandteil des Mietvertrags
- Vollversorgungspflicht: Anbieter wird faktisch Energieversorger
- Preisdeckel: max. 90 % des Grundversorgungstarifs
- Vertragsende automatisch bei Auszug
- Einführung GGV - Eigentümer hat keine Vollversorgungspflicht
- Es gibt keine Preisdeckelung, kein Mieterstromzuschlag
- Mieterstrom auch für gewerbliche Gebäude/Nebenanlagen
- Speicher dürfen Netzstrom laden

Ist Ihre Portfolio-Struktur bereits zukunftsfähig?
Die Qualität Ihrer Mess- und Datenarchitektur entscheidet über Skalierbarkeit, Investitionsfähigkeit und regulatorische Sicherheit. Lassen Sie uns analysieren, wie Ihre bestehende Infrastruktur konsolidiert und zukunftsfähig aufgestellt werden kann.
Pressemitteilungen
pSZ vs. vSZ – Zwei Konzepte, ein Ziel: Stromflüsse im Mehrfamilienhaus richtig bilanzieren
Mit dem Ausbau von PV-Anlagen und intelligenten Messsystemen stellt sich im Mehrfamilienhaus eine zentrale Frage: Wie wird der Strom zwischen Gebäude und öffentlichem Netz bilanziert? Dafür haben sich zwei Konzepte etabliert: der physische Summenzähler (pSZ) und der virtuelle Summenzähler (vSZ). Beide verfolgen dasselbe Ziel – sie unterscheiden sich jedoch grundlegend in der technischen Umsetzung und Marktlogik.
Energetische Modernisierung – wie Regulierung Gebäude neu definiert
Die energetische Modernisierung von Wohngebäuden war lange eine technische Disziplin: Dämmung verbessern, Heizungen austauschen, Photovoltaik installieren. Heute ist sie ein Systemthema. Wer ein Gebäude energetisch modernisiert, bewegt sich in einem Zusammenspiel aus Messinfrastruktur, Netzregulierung, Fördermechanik und Vertragsrecht. Die eigentliche Innovation liegt nicht mehr nur im Solarmodul, sondern in der Frage, wie Energie gemessen, verteilt, gesteuert und wirtschaftlich organisiert wird. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer regulatorischen Architektur, die sich seit 2017 schrittweise aufgebaut hat.
Messstellenbetrieb als Engpass – warum Kunden zunehmend auf wettbewerbliche Messstellenbetreiber setzen
Die energetische Modernisierung im Mehrfamilienhaus scheitert heute selten an fehlender Technologie. Photovoltaik ist wirtschaftlich darstellbar. Wärmepumpen sind technisch erprobt. Intelligente Messsysteme – Smart Meter – sind regulatorisch vorgesehen. Und dennoch kommt die Umsetzung in der Fläche nur schleppend voran. Der Engpass liegt häufig nicht in der Technik – sondern in der Struktur. Genauer gesagt: in fragmentierten Mess- und Datenlandschaften.
Über metrify
Metrify verbindet Messung, Daten und Marktprozesse in einer integrierten Systemarchitektur. Wir schaffen die Grundlage für steuerbare, skalierbare und wirtschaftlich optimierte Portfolios.
Wir sind Ihr bundesweiter Messstellenbetreiber – mit dem Rundum-sorglos-Ansatz von Planung bis Betrieb. Ein Vertrag. Ein Ansprechpartner. Eine integrierte und digitale Infrastruktur.
- Über 70.000 installierte Smart Meter
- Bundesweite Rollout-Kompetenz
- Automatisierte Daten- und Marktprozesse
- Integrierte regulatorische Umsetzung
